Ju Jitsu

Wie bei vielen der asiatischen Kampfkünste ist die Herkunft des Ju Jitsu kaum mehr eindeutig feststellbar. Die ersten Informationen über Ju-Jitsu stammen aus dem Jahre 1650. Zu dieser Zeit lebte in Japan ein Chinese mit dem Namen Gembin, der die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung beherrschte. Er lehrte diese Techniken drei Samurai, so dass diese ohne Waffen andere überwältigen und Verbrecher verhaften konnten. Sie nannten das System Jiu-Jitsu «Die sanfte Kunst».

Aus den klassischen japanischen Samurai-Kampfkünsten entwickelten sich im Laufe der Zeit weitere Kampfkünste wie zum Beispiel das Kodoan-Judo, Ueshiba-Aikido und verschiede Karate Stile.

Erst um 1900 wurde Ju-Jitsu, vor allem durch die japanischen Matrosen, auch in Europa bekannt.

Judo

Judo heisst wörtlich übersetzt «der sanfte Weg» und ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip «Siegen durch Nachgeben» beziehungsweise «maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand» ist. Gegründet wurde dieser Kampfsport von Jigoro Kano (1860–1938). Er hatte selber lange Zeit Ju-Jitsu trainiert bis er 1882 seine eigene Schule, Kodokan, eröffnete. Aus dem traditionellen Ju-Jitsu hat er sich besonders auf die Wurf- und Bodentechniken spezialisiert woraus sich eine Wettkampfform etabliert hat. Judo ist seit 1964 eine olympische Disziplin.
Zwei philosophische Prinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen zugrunde:
jita kyoei : das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen.
seiryoku zenyo : bestmöglicher Einsatz von Körper und Geist.

Gurtfarben

Schülergrade

6. Kyu 5. Kyu 4. Kyu 3. Kyu 2, Kyu 1. Kyu
weiss gelb orange grün blau braun

Meistergrade

1. Dan 2. Dan 3. Dan 4. Dan 5. Dan 6. Dan 7. Dan 8. Dan 9. Dan 10. Dan
schwarz schwarz schwarz schwarz schwarz rot-weiss rot-weiss rot-weiss rot rot